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die zeit


aggredi

 

 

 

Unter Aggressivität (lat.: aggredi → herangehen, angreifen: Angriffslust) versteht man in der Verhaltensforschung die innere Bereitschaft eines Organismus zur Ausführung aggressiven Verhaltens (Aggression). Aggressivität kann in der Psychologie die mehr oder weniger unbewusste, sich nicht offen zeigende aggressive Haltung des Menschen als Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen sein.

 

 


23.11.08 21:36


disconnect

 

 

Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt.

(von George Bernard Shaw, 1856-1950)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.11.08 21:23


[ III ]


 

Seelenschmerz ist der schlimmste Schmerz den man erleiden kann. Der Magen krampft sich zusammen und man möchte um Gnade schreien, doch es gelingt einem nicht nur einen einzigen Ton herauszubekommen. Jede einzelne Ader am Schädel kann man, durch den Druck im Kopf, sehen. Ein Gefühl des Platzes kommt auf und man kann sich vor Höllenqualen kaum noch halten. Man möchte mit dem Kopf gegen die Wand laufen um den Schmerz abzutöten, regelrecht abschlachten. Keinen körperlichen Schmerz kann man mit dem der Seele vergleichen. Gegen die Seele gibt es kein Entrinnen. Die Seele gehört zu einem, steckt tief im Körper. Man möchte vor den Schmerzen fliehen, einfach weglaufen, die Seele allein zurücklassen und zusehen wie sie verbrennt. Verbrennen soll sie im Feuer des Hasses, doch egal wo man hin rennt, die Seele folgt einem auf Schritt und Tritt. Sie klebt an einem wie ein Stück Dreck, was man nicht abwaschen kann, weil es sich schon tief in die Haut gefressen hat. Es gibt keinen Ausweg aus den Qualen, die von der Seele ausgehen. Man kann noch so schnell rennen, noch so laut schreien, die Seele bleibt, die Schmerzen zerreißen einen innerlich und das Blut in den Adern kocht. Wie oft habe ich versucht den Schmerzen zu entkommen, wie oft versucht das Beben in mir zu stoppen. Kein Mensch hat so viele Finger um meine qualvollen Stunden zu zählen, und kein Mensch hat so viel Liebe zu verschenken, um meinem Schmerz mit einem offenen Herzen zu begegnen. Kein Mensch konnte mich in der Zeit vor mir selber schützen, denn wenn mein Seelenschmerz auf kam war keiner da, der mich von meinem Ritual abhalten konnte. Ich stand wieder alleine in meinem Zimmer, die Lippen zusammengepresst, und wieder ertappte ich mich dabei zu versuchen um Gnade zu schreien, zu flehen. Doch welche Gnade? Wer sollte mich entschuldigen für das, was ich mir selbst angetan hatte? Wer könnte die Last auf dem Rücken tragen eine Schuldige freigesprochen zu haben? Wer wollte mir zu Unrecht die Freiheit schenken? Letztendlich wollte keiner die Verantwortung für die Freilassung aus meinem Leid übernehmen. Warum sollte das auch jemand für mich tun? Warum sollte es einen Menschen auf der Welt geben, der mich für unschuldig hält, wenn ich selbst noch nicht einmal an meine Unschuld glaube?....

[25.09.2002]
19.11.08 02:55


[ II ]

Das Schicksal der Menschen. Ihre Hoffnung ist mit Traurigkeit durchtränkt

 

Für mich ist Leben und Tod gleichwertig. Und der Freitod die absolute Freiheit


Du meidest jeden Kontakt mit Menschen!

Angst vor der Berührung?

Distanz zu anderen, sie schützt dich vor Verletzung durch sie.

Aber du wirst deine Einsamkeit nicht los.

Der Mensch ist steht’s alleine.

Er kann sie nie überwinden.

Er kann nur deshalb weiterleben, weil er vergessen kann.

Steht’s spürt der Mensch Schmerz in seinem Herzen.

Weil es so verletzlich ist, ist das Leben so mühselig.

Dein Herz ist besonders sensibel wie Glas, sonst würdest du bei den lesen dieser Worte nicht die Einsamkeit spüren, es ist dein Herz.

[01.12.2005]

 

19.11.08 02:54


[ I ]

Schönheit & Stärke...

perlendes Lachen & köstliches Ermatten... Kraft & Feuer


Sanfte Sommernacht der Wind geschmeidig durch die Blätter seine Gedanken streifen lässt.

Das Gefolge der Nacht ihren Trumpf, ihre lieblichen Gesänge, ihm überreicht.

Das Wasser sich in blau, schwarzen Farben erliegt, der vollendete Mond durch zaghaften Wolkendunst wandelt. Bäume so schwarz & doch - Natur an sich eine Zufriedenheit verbreitet -

Rosen in den Farben wie sie nur für einen erblindeten sein können - der Farben so frisch, duftend süßlichen Rausch sich ergibt.

Wasserfontänen explodieren in Farben Glanz violettem Blautönen - in einer ruhigen Nacht - ein Tanz von Blütenblätter in Spiralform ...über die Haut streicht ....so zart ...hauchdünn ...kaum spürbar...heutigen triste ...trivialen Welt ...ihre Macht & Zeit verloren hat...


Sie ist nicht mehr von Bedeutung - nicht mehr...nicht...mehr...

Eine Hand sich in den Spielgrad des Windes legt, kristallklares Wasser - kalt & dennoch erfrischend. Die Perlen gleichen einem Spiel wie so vom den Lippen einer Märchenprinzessin gleiten.

Es scheint zu Singen - himmlisch vernichtender Stimme.

Bilder - Farbprojektionen immer wieder, so oft so oft, & hier in diesem Moment stiller Genus ...stille Zufriedenheit...


Eine Feder nieder legt, ein Handwink & ein Jungvogel entsteht heraus. Die Welt - ...diese Welt scheint so schwarz & dennoch lebendig - für ihren eigenen Wandel.

Es scheint als wären Töne zu kosten. ..Stille ...absolute Ruhe &...dergleichen doch wiederum nicht...ein sterbend schönes Lied.

Der Leib mit Sehnsucht angefüllt. Schmerzen finden ihre Freiheit, kein Auslöser ...ohne Wissen warum sie vorhanden sind.

Sie sind einfach hier. Sie sind Existenz & sie machen das eigene Wesen aus, formen es -machen einem zu dem was es ist.

Der Äther erwacht neu - Sterne voller Pracht - es heißt, wenn Lebewesen von uns gehen, gehen sie ihren Weg dort hinauf finden. Immer vorhanden, doch ihre Schönheit nur meist in Nachtensstillen Seelenstunden zu erblicken.

Wärme erfüllt die Luft & doch ein Gefühl was niemals entschwinden soll...


Ein Wissen heraus nicht allein zu sein, ein anderes Wesen gerade in diesem Moment - diesem Moment der Schönheit - teilt es nicht Fiktion ist, sondern real. So real, ob es diesen Ort womöglich gibt ....?


Warum zweifeln warum bestätigen...~flüstern~


Der vollende Mond langsam wandelt, die Zeit scheint dahin zu fliehen wie die Nacht dem Tag unterliegt um sich der Sehnsucht auf ein Wiedersehen zu ergötzen.

Um es intensiver zu fühlen ...& wahrlich ...ein Schwur ...Schönheit nur diesen Ort nennen...zu wollen... & das Wesen was dieser Sehnsucht ebenbürtig ist...


Die Morgendämmerung langsam erwacht die Finger, zaghaft aus Angst vor der Zerbrechlichkeit über Blütenkronen streifen - den Duft inniger tiefer zu inhalieren auskosten.


Eins Bald ...es scheint wie ein Traum...


Als ob die Sterne den Himmelsthron verlassen langsam wie frische Wunden Blutes langsam nieder gleiten. Das Licht vom Mond ausgibt, ein Prisma erzeugen & den Abschied schwerer scheinen lassen.

Das Bild verblasst & doch war es ein Spiegel der Augen in dem Glanz der Augen

...Realität diese Welt wieder vorhanden ist. Gedanken so fern ...

 

19.11.08 02:54


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